
Am 15. März 1921 erschoss der armenische Genozidüberlebende Soghomon Tehlirian in Berlin den ehemaligen osmanischen Innenminister Talaat Pascha, einen der zentralen Verantwortlichen des Völkermords an den Armenier*innen. Der anschließende Prozess machte die Verbrechen erstmals international öffentlich sichtbar.
Zum 105. Jahrestag dieses Ereignisses laden wir zu einem Stadtrundgang durch Berlin-Charlottenburg ein.
Unter dem Titel „Spuren armenischen Lebens in der Diaspora“ erkunden wir entlang der Hardenbergstraße die historischen Verflechtungen zwischen dem Deutschen Reich und dem Osmanischen Reich. Anhand jüdischer, armenischer, kommunistischer und sozialdemokratischer Biografien nähern wir uns Themen wie Verfolgung, Flucht, Exil und Genozid und beleuchten das armenisch-deutsch-türkische Beziehungsgeflecht in Berlin.
Treffpunkt: Amerikahaus, Hardenbergstraße 22, 10623 Berlin (vor der Berliner Landeszentrale für politische Bildung)
Zeit: 15. März, 11:00 Uhr

