
Wann: 28.05.2026, 18:30 – 21:00
Wo: Familiengarten, Oranienstr. 34 (Hinterhof), 10999 Berlin
Wir sprechen gemeinsam über solidarische Erinnerungskultur
Auftakt unserer dreiteiligen Workshopreihe.
Redner*innen
Jeanette Ehrmann (Postdoktorandin und Dozentin für Politische Theorie an der Humboldt-Universität zu Berlin),
Nataly Jung-Hwa Han (Korea Verband),
Magdalena Lovrić (RomaniPhen),
Tahir Della (Glokal e.V.),
und Community-Aktivist*innen.
Die Veranstaltung wird von Nursemin Sönmez (AKEBI e.V.) moderiert.
Wie kann Erinnerungskultur in Deutschland inklusiver werden – ohne Unterschiede zwischen historischen Erfahrungen zu verwischen? Unser Veranstaltung verbindet ein Panel mit einer Gesprächsreihe die unterschiedlichen Stimmen und Perspektiven aus der Erinnerungspolitik, Genozidforschung, postkolonialen Perspektiven und diskriminierungskritischer Bildungsarbeit zusammen.
Im Fokus stehen der Völkermord an den Armenier*innen 1915/16, die Herero- und Nama-Genozide, der Genozid an Sinti und Roma sowie feministische Perspektiven im Dialog mit der koreanischen Community (Trostfrauen). Gemeinsam sprechen wir über Parallelen und Unterschiede, Anerkennung, Verantwortung und Gerechtigkeit – und erkunden mögliche Ansatzpunkte für eine solidarische Erinnerungskultur.
Es wird kleine Snacks geben.
Organisiert von AKEBI e.V. und Glokal e.V.

